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Computer Sicherheit

Zwar ist es im Moment an der Virenfront recht ruhig, doch dürfte die Ruhe eher trügerisch sein. Auch uralte Viren und Würmer können immer noch recht viel Schaden anrichten. Zudem entstehen auch wieder neue Formen von Angriffen vor allem auf private PC's. So ist es durchaus möglich, beim ganz normalen Surfen im Internet sich einen gefährlichen Wurm zu fischen. Auch die sogenannten Dialer, die sich selbständig auf Bezahlnummern einwählen, sind ein aktuelles Aergerniss.

In harmlosen Fällen wird lediglich der PC etwas langsamer, theoretisch ist aber auch ein Totalschaden denkbar. Dabei ist wichtig zu wissen, dass auch der Einsatz eines aktuellen Virenscanners und Firewalls nur einen unvollständigen Schutz gewähren. Noch immer sind Angriffe über das Internet möglich. Der Internet Explorer von Microsoft ist dabei die Haupt Gefahrenquelle. Bei Einsatz eines alternativen Browsers wie Opera oder Netscape sieht es schon etwas besser aus.

Schützen kann man sich also nie 100%, trotzdem empfehle ich einen aktualisierten Virenscanner, einen Firewall, Windows Defender sowie umsichtiges Verhalten beim surfen im Internet. Vor allem sollte man sich nur Programme von vertrauten Webseiten herunterladen. Wer sich auf dubiosen Webseiten herumtreibt, wird sich zumindest massenhaft ungeliebte Programme auf den Computer laden. Auf der Links Seite habe ich auch Hinweise zu einigen Programmen, die in solchen Fällen weiterhelfen können.

 

Einige Tips zum Drucker

Bei den Druckern ist's wie mit den Handys: Die Geräte sind spottbillig, bezahlen tut man später mit dem Erwerb von teurer Tinte und Spezialpapier. Bei einem billigen Lexmark Drucker lohnt es sich sogar fast den Drucker zu entsorgen, wenn die Patronen leer sind.

Zur Tinte
Natürlich kann man Patronen z. Teil selber auffüllen, doch die Fummelei und der ungewisse Erfolg haben mich bisher davon abgehalten. Auch sind die Patronen dank sauber funktionierender Kartelle auf der ganzen Welt ungefähr gleich teuer. Um die Sache für die Hersteller noch etwas mehr zu vergolden, melden nicht wenige Modelle eine leere Patrone lange bevor sie effektiv trocken ist. Und um das Mass voll zu machen, existieren seit neustem Modelle, die den Verbrauch via Internet an den Druckerhersteller melden. (Ob dabei auch vertrauliche Daten des Anwenders übertragen werden wird im Moment noch abgeklärt)
Leider ist es für Firmen wie Pelikan sehr schwierig, selber Patronen für Tintenstrahldrucker herzustellen. Zwar könnte man einen einfachen Tintenbehälter nicht schützen, doch HP und Co sind da sehr erfinderisch. Sie bauen in ihre Patronen noch etwas zusätzliche Elektronik ein (inkl.Software) und so ist es dann für externe verboten, diese selber herzustellen. Sie dürfen einzig alte Patronen einsammeln und diese wieder auffüllen. Da diese Patronen aber nicht für öfteren Gebrauch gemacht sind, ist die Gefahr von schlechter Qualität existent.

Papier
Trotz gegenteiliger Angabe von den Herstellern, kann man hier sehr wohl auch fremdes Papier verwenden. Allerdings muss man das etwas ausprobieren, speziell bei den beschichteten Blättern für den Fotodruck. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein HP Deskjet fast alles verarbeitet, während die Epson etwas wählerisch sind.

Für meinen Deskjet verwende ich weisses Papier (elementarchlorfrei) von der Migros, 500 Seiten kosten Fr. 7.50, für das gelegentliche Ausdrucken von Fotos nehme ich das beschichtete Papier von Epson "Photo Quality Ink Jet Paper For 720 dpi Printing", ebenfalls bei Migros erhältlich. 100 Seiten kosten ca. 22 Franken. Möchte man die Fotos in Glanz kann man das "Photo Quality Glossy Paper" ebenfalls von Epson verwenden.

In der Regel lasse ich Fotos allerdings im Labor ausdrucken. Preis/Leistung ist viel besser und die Abzüge sind wesentlich beständiger und unempfindlicher gegen Licht. Eines von vielen Fotolabors ist Colormailer in Vevey. Man kann die Fotos via Internet oder auch selbstgebrannte CD ins Labor schicken.

Unbedingt vermeiden

Drucker immer via Hauptschalter ausschalten (nie via Stromschiene), da die meisten beim ausschalten die Druckköpfe in eine Parkposition bringen, damit sie vor austrocknen geschützt sind. Ein eingetrockneter Druckkopf ist bei Epson meistens ein Totalschaden, bei HP sind die Düsen in die Patrone eingebaut und werden somit jedesmal ausgetauscht.

Ist der Drucker irgendwann unbrauchbar lohnt es sich durchaus, selber eine Reparatur zu versuchen. Sehr oft ist nämlich nur der Abstreiftank voll (eine Wurst von getrockneter Tinte). Bevor man den Drucker in die Entsorgung gibt, kann man es ja mal mit etwas Sprit versuchen. Manchmal sind die Abstreiftanks absichtlich mit Spezialschrauben gesichert. Für einen rechten Bastler aber kein Problem.
Sollte das Papier nicht mehr richtig eingezogen werden, sind sehr oft die Gummiwalzen zu glatt. Diese kann man mit Schleifpapier etwas aufrauhen.


 

Wie geht denn das?

 
 
 

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